Externer Betriebsarzt in München

Sie suchen einen Betriebsarzt, ohne jemanden fest anstellen zu müssen? Genau das machen wir. Munich Prevent ist ein externer betriebsärztlicher Dienst mit Sitz in der Schützenstraße 3, zwischen Hauptbahnhof und Stachus. Wir betreuen Münchner Unternehmen von zehn bis zu mehreren hundert Mitarbeitenden – auf Stundenbasis, mit Jahresvertrag oder projektweise.

Modernes Münchner Bürogebäude – externe betriebsärztliche Betreuung durch Munich Prevent

Wann ein externer Betriebsarzt sinnvoller ist als ein angestellter

Die Frage bekomme ich immer wieder von HR-Leitungen und Geschäftsführern: Sollen wir einen Betriebsarzt anstellen oder extern beauftragen? Ehrliche Antwort aus der Praxis: Für die allermeisten Unternehmen ist ein externer Dienst die wirtschaftlichere und flexiblere Lösung.

Ein angestellter Betriebsarzt rechnet sich erst ab mehreren hundert Mitarbeitenden mit hoher Untersuchungsdichte – also bei Industriebetrieben, Krankenhäusern, großen Logistikern. Selbst dort lagern viele aus, weil sie nicht das ganze Spektrum (Arbeitspsychologie, Sifa, Vertretung im Urlaub, Spezialuntersuchungen) intern abdecken können.

Bei einem externen Dienst zahlen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen: die Stunden, die wir betreuen. Keine Lohnnebenkosten, keine Vertretungsregelung, keine Fortbildungskosten, keine Versicherung. Wenn ein Mitarbeitender wechselt oder die Belegschaft schrumpft, sinkt auch der Aufwand sofort – Sie sind nicht an einen Arbeitsvertrag gebunden.

Was ein externer Betriebsarzt rechtlich darf und muss

Das Arbeitssicherheitsgesetz unterscheidet nicht zwischen internem und externem Betriebsarzt. Beide haben dieselben Aufgaben und denselben Pflichtenkreis:

  • Beratung des Arbeitgebers in allen Fragen des Gesundheitsschutzes
  • Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach ArbMedVV
  • Begehung der Arbeitsplätze in regelmäßigen Abständen
  • Mitwirkung an der Gefährdungsbeurteilung
  • Schulungen für Mitarbeitende und Führungskräfte zu Gesundheitsthemen
  • Dokumentation aller Maßnahmen

Wichtig: Der externe Betriebsarzt ist weisungsfrei in ärztlichen Fragen. Das ist gesetzlich geregelt. Wir berichten dem Arbeitgeber, sind aber nicht weisungsgebunden, was die fachliche Beurteilung angeht – das schützt sowohl Sie als Arbeitgeber als auch die Mitarbeitenden.

Wie wir bei Munich Prevent arbeiten

Drei Dinge, die in der externen Betreuung den Unterschied machen – und die wir konsequent so handhaben:

Feste Ansprechperson statt rotierender Ärzte

Bei größeren betriebsärztlichen Diensten landen Sie oft bei wechselndem Personal. Bei uns betreut ein Arzt Ihr Unternehmen über Jahre. Das spart Erklärzeit, baut Vertrauen auf und führt zu besseren Ergebnissen, weil wir wissen, wie Ihre Arbeitsplätze aussehen und welche Themen wirklich relevant sind.

Onsite-Sprechstunden, wenn das Volumen passt

Ab einer gewissen Anzahl an Untersuchungen kommen wir mit mobilem Equipment zu Ihnen – Belastungs-EKG, Lungenfunktion, Audiometrie, Blutentnahmen sind vor Ort möglich. Das spart Ihren Mitarbeitenden Wegzeit und Ihnen den Ausfall.

Anbindung an die Schützenpraxis

Unsere betriebsärztliche Praxis und die allgemeinmedizinische Hausarztpraxis nebenan teilen sich Räume. Wenn bei einer Vorsorgeuntersuchung etwas auffällt, das ärztlich abgeklärt gehört, kann der Mitarbeitende denselben Tag zur Hausärztin nebenan. Das hat kein anderer externer Dienst in München in dieser Form.

Was die externe Betreuung kostet

Die Kosten richten sich nach drei Faktoren: Mitarbeiterzahl, Branche (das beeinflusst die DGUV-V2-Einsatzzeiten) und Gefährdungsbild (was muss konkret untersucht werden). Drei Beispiele aus unserer Praxis, damit Sie eine Orientierung haben:

  • IT-Dienstleister, 30 Mitarbeitende, Bildschirmarbeit: ca. 1.500 bis 2.500 Euro pro Jahr
  • Pflegedienst, 60 Mitarbeitende, Infektionsschutz + G42: ca. 3.500 bis 5.500 Euro pro Jahr
  • Produktionsbetrieb, 120 Mitarbeitende, mehrere G-Untersuchungen: ca. 8.000 bis 14.000 Euro pro Jahr

Für Unternehmen bis 100 Mitarbeitende liefert unser Kostenrechner in zwei Minuten eine genauere Zahl. Bei größeren Unternehmen besprechen wir das im persönlichen Gespräch, weil dann zu viele individuelle Faktoren reinspielen.

Was Sie vom Wechsel zu einem externen Dienst erwarten können

Viele Unternehmen, die zu uns wechseln, kommen von größeren Anbietern – BAD, ias, Werksärztliche Zentren. Drei Dinge sind dann typischerweise anders:

  • Sie erreichen den Arzt selbst, nicht ein Callcenter. Wenn Sie eine Frage haben, schreiben Sie mir – Dr. Felix Gußmann – und ich melde mich am selben oder nächsten Werktag
  • Terminvergabe ist schneller. Bei großen Diensten warten Mitarbeitende oft mehrere Wochen auf einen Termin. Bei uns sind das in der Regel ein bis zwei Wochen, bei dringenden Fällen weniger
  • Berichte sind verständlich und praxisnah. Kein Audit-Sprech, keine fünfseitigen Standardvorlagen, sondern konkrete Empfehlungen, die Sie umsetzen können

Wie der Wechsel praktisch abläuft

Falls Sie bereits einen Vertrag mit einem anderen externen Dienst haben: prüfen Sie die Kündigungsfrist. Üblich sind drei Monate zum Quartalsende. Wir steigen nahtlos ein, übernehmen die Dokumentation in unsere Systeme und führen die laufenden Vorsorgetermine ohne Unterbrechung weiter. Falls Sie noch keinen Betriebsarzt haben (was rechtlich nicht erlaubt ist, aber bei kleineren Unternehmen leider häufig vorkommt), kümmern wir uns auch um die nachgeholte Dokumentation.


Wie es weitergeht

Erstgespräch – kostenfrei, ohne Vertrag

Schildern Sie mir kurz Ihre Situation: Branche, Mitarbeiterzahl, ob bereits ein Vertrag besteht, was Sie sich wünschen. Ich melde mich persönlich zurück, meist innerhalb eines Werktags.

Kostenrechner – für Unternehmen bis 100 Mitarbeitende

Zwei Minuten, drei Fragen, eine konkrete Bandbreite – ohne Anmeldung, ohne Folgekontakt, wenn Sie’s nicht wollen.


Häufige Fragen zur externen betriebsärztlichen Betreuung

Ist ein externer Betriebsarzt rechtlich gleichwertig zu einem angestellten?

Ja, vollständig. Das Arbeitssicherheitsgesetz (§19 ASiG) erlaubt ausdrücklich, dass die betriebsärztliche Betreuung extern erfolgt. Pflichten und Befugnisse sind identisch. Hintergrund zur Disziplin und den drei Vorsorgearten finden Sie auf der Seite zu Betriebsmedizin in München.

Wer trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften?

Die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz bleibt immer beim Arbeitgeber. Wir beraten, dokumentieren und führen die Untersuchungen durch – die Umsetzung im Betrieb (zum Beispiel die Beschaffung von Schutzausrüstung oder die Anpassung von Arbeitsplätzen) liegt bei Ihnen. Wir sagen Ihnen aber konkret, was zu tun ist.

Wie schnell sind Sie verfügbar?

Für ein Erstgespräch melde ich mich in der Regel am selben oder nächsten Werktag zurück. Den Vertragsstart können wir je nach Situation innerhalb von zwei bis vier Wochen einrichten – bei dringenden Fällen (Betriebsprüfung steht an, Mitarbeiter braucht Eignungsuntersuchung) auch deutlich schneller.

Was passiert, wenn Sie im Urlaub sind?

Wir haben eine geregelte Vertretung innerhalb unserer Praxis. Routine-Termine laufen weiter, dringende Fälle übernehmen Kolleginnen und Kollegen mit derselben Qualifikation. Sie haben also nie Lücken in der Betreuung.

Können Sie auch nur einzelne Untersuchungen machen, ohne Jahresvertrag?

Ja, das nennt sich Einzelauftrag. Eine konkrete Eignungsuntersuchung, eine G37 vor Bildschirmarbeit, eine Einstellungsuntersuchung – das können Sie auch ohne laufende Betreuung bei uns buchen. Beachten Sie aber: Eine laufende Grundbetreuung ist gesetzlich verpflichtend, sobald Sie Beschäftigte haben. Einzelaufträge ersetzen das nicht.

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